Die
Ausbildung zum Gleitschirmpiloten
Die Ausbildung zum Gleitschirmpiloten ist wie bei vielen anderen Flugsportarten
(Segelfliegen, Drachenfliegen usw.)auch, vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.
Das Mindestalter ist 14 Jahre und man sollte körperlich und geistig gesund
sein, bevor die Ausbildung gestartet wird.
Um mit der Materie Gleitschirmfliegen Bekanntschaft zu machen, eignen sich
am besten unsere ein- oder zweitägigen Schnupperkurse!
Die Ausbildung baut nach dem Schnupperkurs auf dem Grundkurs
weiter auf. Innerhalb 4 Tagen und bei mind. 20 Starts
und Landungen wird im Übungsgelände das Starten, Steuern und Landen
intensiv trainiert und schon richtige Kurven geflogen, damit die elementaren
Bewegungsabläufe automatisiert werden.
Während der gesamten Grundausbildung besteht zwischen Fluglehrer und
jedem Kursteilnehmer eine Verbindung über Funk, damit Fehler bereits im Ansatz
korrigiert werden können.
Nach abgeschlossener Grundausbildung kann mit der
A-Schein Ausbildung begonnen werden.
Diese kann direkt nach dem Grundkurs angeschlossen werden.
Die Ausbildung umfasst einen A-Schein Praxisteil & einen
A-Schein Theorieteil.
In der A-Schein Praxis Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf dem sicheren Beherrschen
des Gleitschirmes in der Luft und am Boden. Dies umfasst unter anderem das
Erlernen einer Flugplanung, der selbstständigen Startentscheidung und
den Umgang mit verschiedenen Situationen in der Luft und am Boden. Während
der gesamten Praxisausbildung besteht Funkverbindung zwischen Fluglehrer und
jedem Kursteilnehmer, wobei die Funkunterstützung sukzessive verringert
wird, damit sich der Lernfortschritt vergrößert und das
eigenverantwortliche Handeln stärker ausprägt wird.
In der A-Schein Theorieausbildung werden in mehreren Tage detaillierte Informationen
über die Themengebiete Luftrecht, Meteorologie, Gerätekunde und
Flugtechnik/-verhalten in besonderen Fällen vermittelt.
Mit 40 Höhenflügen und der absolvierten Theorieausbildung kann der
Flugschüler zur praktischen und theoretischen Prüfung antreten.
Nach einer erfolgreichen Prüfung ist der Pilot im Besitz des „A-Scheines“
(beschränkten Luftfahrerscheines), mit dem selbstständig geflogen
werden darf.
Hat man danach schon ein wenig fliegerische Erfahrung gesammelt, und will mehr, dann empfiehlt sich der B-Schein. Die Lizenz zum "Streckenfliegen". Das ist für alle diejenigen interessant, die ihren fliegerischen Horizont erweitern wollen, hauptsächlich für die angehenden Streckenpiloten. Das bedeutet, sich mit allen Situationen in der Luft vertraut zu machen und diese unter Anleitung zu üben. Erste Streckenflüge gehören ebenso zum Programm, wie Landungen bei Starkwind. Der Besuch des Kurses ist Pflichtvoraussetzung zur Erlangung der B-Schein Lizenz (unbeschränkter Luftfahrerschein).
Gemeinsam Abheben, ist doppelt schön! Und wer das selbst durchführen will, der benötigt eine Tandem-Lizenz.
Übersicht - So lernt man Gleitschirmfliegen:
| Weitere Angebote nach/während der A-Schein-Ausbildung | Reisen | Fortbildungen | Tandem-Ausbildung | |||||
| Linzenzierter Pilot (mit Überlandflug-Berechtigung) | B-Schein | B-Theorie | ||||||
| Lizenzierter Pilot (beschränkt auf Umgebungsflüge) | A-Schein | A-Theorie | ||||||
| Erwerb der Grundkenntnisse und Fähigkeiten | Grundkurs | |||||||
| Schnupperkurs | ||||||||